Duftstoffhersteller
Givaudan legt deutlich zu

Der Schweizer Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hast die ersten neun Monate des Jahres mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen - dank guter Geschäfte mit Düften für Shampoos, Seifen, Deos oder Parfüms.
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HB ZÜRICH. Die Erlöse von Givaudan stiegen um 8,5 Prozent auf 3,28 Mrd. Franken (2,4 Mrd. Euro), wie der Symrise-Konkurrent am Freitag mitteilte. Analysten hatten etwas weniger erwartet.

Währungsveränderungen herausgerechnet, ergab sich ein Umsatzplus von 9,8 Prozent. Allerdings verlangsamte sich das Umsatzwachstum in dritten Quartal aufgrund des starken Vorjahresquartals auf 5,2 Prozent, nachdem in den ersten sechs Monaten die Umsätze noch um 10,5 Prozent gestiegen waren.

Die Aktie zog in Zürich um 0,2 Prozent an, während der Schweizer Aktienmarkt etwas zurückfiel. Laut Kepler-Capital-Markets-Analyst Jon Cox sind die Wachstumsraten weniger markant zurückgegangen als zuletzt befürchtet worden war.

Wie anderen Schweizer Unternehmen auch, macht Givaudan derzeit vor allem der starke Franken zu schaffen. Außerdem läuft das Geschäft mit den Geschmacksverstärkern in Lebensmitteln etwas schlechter - die Sparte Süßwaren, Getränke und Snacks ausgenommen. Auch der Riechstoffbereich legte noch einmal kräftig zu. Besonders der Umsatz mit Luxusparfüms, die in der Wirtschaftskrise wenig gefragt waren, zog an; seit Jahresbeginn um über zwanzig Prozent.

Damit sieht sich das Genfer Unternehmen auf gutem Wege, die Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Jahr und darüber hinaus zu erreichen. Givaudan hat sich für 2010 ein Umsatzwachstum von fünf Prozent in Lokalwährungen und eine operative Gewinnmarge (Ebitda) von 22,7 Prozent auf die Fahnen geschrieben. Darüber hinaus will Givaudan in den kommenden fünf Jahren jedes Jahr beim Umsatz organisch um 4,5 bis 5,5 Prozent wachsen. Das Marktwachstum veranschlagt der Konzern weiter mit zwei bis drei Prozent.

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