Dumpingvorwürfe
EU prüft Stahlimporte aus China und Russland

China und Russland sollen Stahlerzeugnisse für Autos und Haushaltsgeräte zu günstig in die EU importieren und der europäischen Konkurrenz somit schaden, klagt der Branchenverband Eurofer. Nun ermittelt die EU-Kommission.
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Brüssel/MoskauDie EU-Kommission ermittelt gegen China und Russland wegen angeblicher Dumpingpreise bei bestimmten Stahlprodukten. Wie die Brüsseler Behörde am Donnerstag mitteilte, geht es um kalt gewalzten Flachstahl, der etwa in Autos und Haushaltsgeräten verwendet wird.

Auslöser ist eine Beschwerde der europäischen Stahlhersteller. Der Branchenverband Eurofer wirft China und Russland vor, die Stahlerzeugnisse zu unvertretbar günstigen Preisen in die EU zu importieren und der europäischen Konkurrenz damit massiv zu schaden.

Sollte die Kommission ebenfalls zu dieser Einschätzung gelangen, kann sie Strafzölle erheben. Sprecher der russischen Stahlkonzerne Severstal und Novolipetsk wiesen den Vorwurf von Rechtsverstößen zurück. Die Kommission hatte erst am Mittwoch mitgeteilt, Importzölle auf Spezialbleche aus China, Japan, Russland, Südkorea und den USA zu verhängen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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