Dupont
US-Chemiekonzern steigert vor Fusion den Gewinn

Der US-Chemiekonzern Dupont will mit dem Rivalen Dow Chemical zu einem neuen Branchenriesen verschmelzen. Zuvor konnte das Unternehmen dank eines Sparprogramms den Gewinn noch einmal steigern.

Für den US-Chemiekonzern Dupont zahlen sich die jüngsten Einsparungen aus. Im vergangenen Quartal stieg der Gewinn um knapp neun Prozent auf 1,02 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab, das mit dem Rivalen Dow Chemical zu einem neuen Branchengiganten fusioniert. Dagegen fielen die Umsätze um 0,8 Prozent auf 7,06 Milliarden Dollar. Dupont sieht sich auf gutem Weg, die Ausgaben bis Jahresende um eine Milliarde Dollar zu drücken. Fürs laufende Quartal rechnet der BASF-Konkurrent damit, den Betriebsgewinn je Aktie um 50 Prozent zu steigern.

Dow Chemical und Dupont hatten im Dezember die größte Fusion aller Zeiten in der Chemiebranche angekündigt. Der Deal hat ein Volumen von 130 Milliarden Dollar. Dupont geht davon aus, dass die Hochzeit noch in diesem Jahr über die Bühne geht. Es wird damit gerechnet, dass die europäischen Wettbewerbsbehörden bis Donnerstag entscheiden, ob sie den Zusammenschluss genehmigen.

Geplant ist, dass sich der neue Gigant nach der Fusion wieder in drei verschiedene Unternehmen aufspaltet. Diese sollen sich auf die Bereiche Agrarchemie, Kunststoffe und Spezialchemikalien konzentrieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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