Durchwachsene Zwischenbilanz
Handys retten LG Electronics

Dank des angezogenen Geschäfts mit Handys hat der südkoreanische Technologiekonzern LG Electronics im dritten Quartal wieder Gewinn gemacht, allerdings wesentlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Flachbildschirm-Tochter belastet das Unternehmen sehr.

HB SEOUL. Das Unternehmen gab am Dienstag seinen Reingewinn mit 22,7 Mrd. Won (18,9 Mill. Euro) im dritten Quartal an. Vor Jahresfrist waren es allerdings 156,9 Mrd. Won gewesen. Im zweiten Quartal verbuchte das Unternehmen noch einen Verlust von 9,7 Mrd. Won. Daher hatten Analysten auch für das Vierteljahr bis Ende September noch mit roten Zahlen im Bereich von 8 Mrd. Won gerechnet.

Den operativen Gewinn gab LG Electronics mit 197,2 Mrd. Won an nach 280 Mrd. im dritten Quartal des Vorjahres. Im Zweiten Quartal dieses Jahres lag er bei 190,5 Mrd. Won.

Die Handy-Sparte des Unternehmens – der viertgrößte Anbieter nach Nokia, Motorola und Samsung – erholt sich inzwischen wieder, nachdem die Konkurrenz ihr Marktanteile abgenommen hatte. Analysten betrachten diesen Geschäftszweig des Unternehmens auch weiterhin optimistisch. Dagegen würden die Verluste der Flachbildschirm-Sparte auch künftig das Ergebnis drücken. LG Electronics produziert die Bildschirme zusammen mit dem niederländischen Unternehmen Philips in dem Gemeinschaftsunternehmen LG Philips LCD. Dieser Markt ist von sinkenden Preisen und einem großen Angebot gekennzeichnet.

Die Belastungen aus dem Bildschirmgeschäft hat auch den Marktwert des Unternehmens gedrückt. Der Aktienkurs von LG Electronics ist in diesem Jahr um 31,7 Prozent gesunken. Am Dienstag fiel er in einem insgesamt nachgebenden Markt weiter.

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