Durchwachsene Zwischenbilanz
Honda gewinnt fern der Heimat

Der japanische Autokonzern Honda hat im abgelaufenen Quartal weniger verdient. Grund war ein schwaches Asien-Geschäft. Dagegen konnte das Unternehmen in den USA seinen Marktanteil ausbauen.

HB TOKIO. Der Nettogewinn im zweiten Quartal, das am 30. September endete, sei um 4,3 Prozent auf knapp 128 Mrd. Yen (854 Mill. Euro) gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in Tokio mit. Analysten hatten im Schnitt mit 135,5 Mrd. Yen gerechnet. Der Umsatz stieg dagegen um 12,5 Prozent auf 2,63 Billionen Yen.

Aufs Halbjahr gerechnet, legte Honda jedoch Rekordzahlen vor, sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz. Das Unternehmen hat 271,3 Mrd. Yen (1,8 Mrd Euro) verdient, 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 13,7 Prozent auf ein Allzeit-Hoch von 5,23 Billionen Yen.

Für das Gesamtjahr, das im März endet, hob Honda die Prognose angesichts der Schwäche des Yen an. Das Unternehmen erwartet nun einen Nettogewinn von 555 Mrd. Yen; zuvor lag die Prognose bei 550 Mrd. Yen.

Honda erwirtschaftet den größten Teil seines Umsatzes in den USA und profitiert deswegen vom günstigen Wechselkurs. Dort nehmen japanische Autokonzerne mit sparsamen Modellen den US-Unternehmen wie General Motors oder Ford Marktanteile weg. Diese hatten zu lange auf spritschluckende Geländewagen und Pick-Ups gesetzt, die infolge gestiegener Benzinpreise aber immer unattraktiver geworden sind. Hondas Marktanteil in den ersten neun Monaten stieg um 0,7 auf 9,1 Prozent

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