E-Mobilität BMW setzt auf Hybrid- und E-Autos

BMW ist bei den ausgelieferten Fahrzeugen hinter Mercedes und Audi zurückgefallen. Elektroautos sollen dem Autobauer wieder Schub geben.
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Branchenschwergewichte wie GM, Ford, VW oder Daimler haben eine Vielzahl von E-Modellen angekündigt. Im Dauer-Wettkampf der Oberklasse-Anbieter will BMW auf diesem Feld führend sein. Quelle: dpa
Hybrid-BMW

Branchenschwergewichte wie GM, Ford, VW oder Daimler haben eine Vielzahl von E-Modellen angekündigt. Im Dauer-Wettkampf der Oberklasse-Anbieter will BMW auf diesem Feld führend sein.

(Foto: dpa)

MünchenDie weltweit wachsende Nachfrage nach Elektro- und Hybridautos soll BMW 2018 einen deutlichen Zuwachs in diesem Segment bescheren. 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge will der Münchner Konzern verkaufen, nach gut 103.000 im Vorjahr. Wie der Autobauer am Dienstag mitteilte, kletterte im Januar der Absatz von E- und Hybridautos um 37 Prozent auf 7.155 Wagen. Gefragt waren Modelle mit alternativen Antrieben zuletzt vor allem in Skandinavien, Großbritannien und den USA. In China soll eine Hybridversion des als Geschäftswagen beliebten 5er im Jahresverlauf für Schwung sorgen.

Die Volksrepublik ist nicht nur der größte Pkw-Markt der Welt, sondern auch der globale Leitmarkt für Elektromobilität. 2017 wurden dort laut einer Studie des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach 579.000 elektrifizierte Pkw verkauft. In den USA waren es demnach knapp 194.500, wovon fast die Hälfte auf Tesla entfiel. In Deutschland wurden 2017 laut Kraftfahrt-Bundesamt gut 25.000 Elektroautos und mehr als 29.400 Plug-in-Hybridwagen neu zugelassen. In Europa ist Norwegen dank zahlreicher Fördermaßnahmen für batteriebetriebene Fahrzeuge führend.

CAM-Chef Stefan Bratzel geht davon aus, dass der Markt für Elektromobilität in den nächsten zwei Jahren weltweit nur moderat zulegen wird. Ab 2020 dürften die Modelloffensiven zahlreicher internationaler Hersteller, die verbesserte Ladeinfrastruktur und strengere CO2-Ziele den Markt befeuern, heißt es in der Studie. Branchenschwergewichte wie GM, Ford, VW oder Daimler haben eine Vielzahl von E-Modellen angekündigt.

Die Lieblingsautos der Deutschen
Volkswagen dominiert
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Der Autohandel kann sich freuen: 2017 sind die Verkäufe in Deutschland wieder gestiegen. Und auch Durchschnittspreis für Neuwagen hat 2017 ein Rekordniveau erreicht. Einer Studie des Center Automotive Research (CAR) kostete ein neuer Pkw im Mittel 32.850 Euro und damit 1.300 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Auch in diesem Jahr beherrscht VW die Zulassungen im Heimatmarkt - auch wenn die Wolfsburger etwas weniger verkauft haben als im Vorjahr.

Deutsche kaufen am liebsten Deutsche
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Importwagen tauchen in der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes kaum an der Spitze auf. In der Oberklasse dominiert die S-Klasse von Mercedes mit 6759 verkauften Exemplaren.

Ein Klassiker an der Spitze
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Und auch bei den Sportwagen dominiert ein alter Bekannter. Der Porsche 911 wurde in Deutschland 7522 Mal verkauft. Doch unter den zehn meistverkauften Modellen in Deutschland sind andere...

Platz 10 - Opel Corsa
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Der kleine Opel wird derzeit noch in Eisenach gebaut. Seine Zukunft ist französisch: ab der nächsten Generation wird der Corsa auf eine PSA-Plattform gestellt. Mit 51.349 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2017 ist das Modell bei den Deutschen nach wie vor sehr beliebt.

Platz 9 - VW Touran
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Als Van gehört der Touran zwar zu einer aussterbenden Art, doch bei den Deutschen ist das Modell immer noch begehrt. 52.182 wurde das Familienauto im vergangenen Jahr hierzulande verkauft.

Platz 8 - Opel Astra
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Auf dem Genfer Autosalon wurde der Astra noch als „Auto des Jahres“ ausgezeichnet. In der Kompaktklasse ist das Modell ist das Modell erfolgreich, aber kein echter Gegner für den Golf. 56.327 verkaufte Fahrzeuge reichen für einen Platz unter den besten Zehn.

Platz 8 - Skoda Octavia
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Der Tscheche ist vor allem bei Familien beliebt und damit das erfolgreichste Importmodell in der Zulassungsstatistik. 59.147 Mal kauften die Deutschen das Mittelklassemodell aus dem VW-Konzern.

Im Dauer-Wettkampf der Oberklasse-Anbieter will BMW auf diesem Feld führend sein. Bezogen auf alle Antriebsarten verkauft Mercedes weltweit die meisten Autos. Die Marke BMW fiel im Januar mit 148.400 ausgelieferten Fahrzeugen (plus 3,4 Prozent) zurück hinter Mercedes mit 193.100 und Audi mit 149.100. Bis 2020 wollen die Münchner den Spitzenplatz in der Premiumklasse zurückerobern.

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