EADS dementiert
Gerüchte um Verkäufe bei EADS

Einem Zeitungsbericht zufolge verhandelt EADS mit möglichen ausländischen Investoren über einen direkten Verkauf von Airbus-Anteilen. Der Konzern weist diese Meldungen jedoch als unwahr zurück.

HB MÜNCHEN. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat einen Zeitungsbericht über den möglichen Einstieg arabischer Investoren bei seiner Tochter Airbus zurückgewiesen. „Das kann ich dementieren. Wir sind nicht auf der Suche nach einem Partner für einen Einstieg bei Airbus“, sagte ein EADS-Sprecher am Donnerstag.

Die französische Zeitung „Les Echos“ hatte zuvor berichtet, EADS verhandele mit möglichen ausländischen Investoren über einen direkten Verkauf von Airbus-Anteilen. Damit solle das Airbus-Projekt A350 finanziell gestützt werden. EADS sei bei dem Thema in fortgeschrittenen Gesprächen unter anderem mit Dubai International Capital und Qatar Investment Authority, berichtete das Blatt unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. EADS schaue sich auch nach potenziellen Investoren in China, Russland, Indien und USA um.

Der staatliche Fonds Dubai International Capital hatte in der vergangenen Woche erklärt, er prüfe einen Einstieg bei EADS und auch bei anderen deutschen Firmen. „Wir reden jeden Tag mit hunderten von Investoren aus dem Streubesitz, das ist Teil unseres Tagesgeschäfts“, relativierte der Sprecher die Nachrichten vom Golf.

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