EADS und BAE
Chef der Sicherheitskonferenz sieht Rüstungsfusion positiv

Der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hält eine Fusion von EADS und BAE für richtig. Die Zukunft heiße Europa, auch für die deutsche Rüstungsindustrie. Als Positiv-Beispiel nannte er Airbus.
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BerlinDer Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hält einen Zusammenschluss der Konzerne EADS und BAE im Sinne einer starken europäischen Rüstungsindustrie für richtig. „Die Zukunft heißt auch für die deutsche Rüstungsindustrie Europa“, sagte Ischinger dem Handelsblatt. „Die europäische Rüstungsindustrie wird nur gedeihen, wenn wir sie zusammenfügen.“

So wie es vor 40 Jahren möglich gewesen sei, das Projekt Airbus zu starten, müsse es jetzt auch möglich sein, eine europäische Rüstungsindustrie aufzubauen. „Nur so entfliehen wir einer Lage, in der auf dem indischen oder chinesischen Markt die Franzosen gegen die Deutschen und die Schweden um Aufträge kämpfen“, sagte Ischinger. „Am Schluss siegt womöglich der amerikanische Konkurrent.“

Für stärkere Kooperationen böten sich Ausbildung, Wartung, Instandsetzung, Training, die Rüstungsbeschaffung und einzelne Rüstungsprojekte an, sagte der Ex-Botschafter in Washington und London. Nicht jeder europäische Kleinstaat brauche jede Fähigkeit. Ischinger warb für Arbeitsteilung: „Beispielsweise könnte man sagen: Deutsche Werften bauen künftig für alle die U-Boote, andere bauen die Drohne oder das Flugzeug.“ Es werde in Deutschland inzwischen manchmal vergessen, dass in Koalitionsverträgen oder Parteiprogrammen die Idee der europäischen Armee auftaucht.

Auch die deutsche Rüstungsindustrie habe keinen Anspruch auf ein Vollsortiment, sagte Ischinger: „Deutsche Kernkompetenzen in bestimmten wichtigen Bereichen ja, aber noch wichtiger erscheint mir, dass wir danach streben, dass Europa insgesamt sich behaupten kann.“ Dabei gehe es gar nicht darum, alle EU-Länder einzubeziehen, da sich die Rüstungsindustrie auf wenige Staaten konzentriere: „Wenn Sie Deutschland und Frankreich zusammen nehmen, haben Sie schon einen Großteil von Europas Rüstungsindustrie beieinander.“

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  • Ischinger hat zwischen den Zeilen immerhin die Wahrheit angesprochen. Die Deutsche Militär Flugzeugindustrie, die nur noch aus EADS besteht, ist bestenfalls zweitklassig. Als Lösung dieses Problem, solll ein großer Sponsor von Ischingers Konferenz diese Industrie einfach nach GB Verlagern. Die Militärische Luftfahrtindustrie macht etwa 25% der Gesamten Luftfahrtindustrie in Deutschland aus. Als Airbus Zulieferer sind die Deutschen wohl auch nicht wirklich Wettbewerbsfähig, und dürfen nur liefern, wenn der Deutsche Steuerzahler dafür vorher bezahlt hat. Deutschland ist nur noch für die Subventionierten Renditen zuständig, die Fähigkeiten werden woanders aufgebaut. Statt in Deutsche Wertschöpfung wird in Deutsche Lobbyisten vom Schlage Ischingers Investiert.

  • Ist der Planet wie Merkel , trocknett er aus . ..
    deutsche Kleinhäuer lieben sie .

  • Gerade die Engländer behindern immer wieder Europa und erstreiten sich Ausnahmeregeln und ungerechtfertigte Vorteile. Den Euro lehnt England ab.

    Mit wem will man da seine Verteidigung und wertvolle Technik teilen?

    Aufwachen und nicht den Lobbyisten folgen !

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