EADS- und Boeing-Projekte
Rolls-Royce streicht bis zu 2 000 Stellen

Der britische Motorenhersteller Rolls-Royce streicht bis zu 2 000 der insgesamt 39 000 Arbeitsplätze. Grund sind Verzögerungen bei den EADS- und Boeing-Projekten, die durch die Wirtschaftsflaute bedingt seien, so der Konzern am Donnerstag. Die deutschen Standorte könnten weitgehend verschont bleiben.

HB LONDON. Die deutschen Standorte im brandenburgischen Dahlewitz und im hessischen Oberursel dürften nach Einschätzung des Betriebsrats weitgehend verschont bleiben. Wegen der guten Auftragslage würde voraussichtlich nur wenige Mitarbeiter betroffen sein, sagte der Betriebsratsvorsitzende im Werk Oberursel, Rolf-Dieter Dreyer, dem „Tagesspiegel“. Nach Angaben der Zeitung beschäftigt Rolls-Royce insgesamt etwa 3000 Angestellte in Deutschland.

Rolls-Royce gesellt sich damit zu einer ganzen Reihe von britischen Konzernen, die wegen zunehmender Konjunktursorgen beim Personal den Rotstift ansetzen. Der Telekomkonzern BT etwa streicht 10 000 Stellen, der Sanitär-Zulieferer Wolseley 7 000. Schon jetzt liegt die Zahl der Arbeitslosen in Großbritannien mit knapp einer Million auf dem höchsten Stand seit über zehn Jahren. Die Arbeitslosenquote ist mit drei Prozent im europäischen Vergleich aber nach wie vor niedrig.

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