Ecclestone bestätigt Kontakte
Hutchison Whampoa bietet Milliardensumme für Formel 1

Der in Hongkong ansässige Konzern Hutchison Whampoa bereitet eine Kaufofferte für die Formel 1 vor. Einem Zeitungsbericht zufolge ist das Unternehmen bereit, eine Milliarde Dollar zu zahlen. Der Chef des Rennsportzirkus, Bernie Ecclestone, sieht das mit gemischten Gefühlen.

HB LONDON/HOCKENHEIM. Bernie Ecclestone habe sich mit Managern von Hutchisons Mediensparte Tom Group getroffen, berichtete der „Sunday Telegraph“. „Hutchison möchte die Formel 1 seinem Medienimperium hinzufügen“, wurde ein den Verhandlungen nahe stehender Banker zitiert. Ecclestone bestätigte am Rande des Formel-1-Rennens in Hockenheim am Sonntag, Kontakte zu Interessenten von Hutchison gehabt zu haben. Allerdings wäre es ihm lieber, die Formel 1 bliebe in den Händen der Banken, fügte er hinzu.

„Sie sehen großes Potenzial für die Formel 1 in Asien und verbringen nun viel Zeit und Mühe damit, es Bernie behaglich zu machen“, zitierte das Blatt den Banker weiter. „Die Banken sind ziemlich froh, ihre Anteile zu verkaufen“, fügte er unter Verweis auf die drei Banken Bayern LB, JP Morgan und Lehman Brothers hinzu, die größere Beteiligungen an der Formel 1 halten.

Ecclestone hingegen zeigte sich gelassen. Er wisse nicht, wie das Gespräch zwischen dem Interessenten und den Banken ausgegangen sei. Es solle aber nicht überschätzt werden, weil Unternehmen ständig mit Kaufangeboten konfrontiert würden. Überhaupt sei er sehr zufrieden mit dem Status quo. „Ich habe kein Problem mit ihnen (den Banken). Warum sollte ich die Anteilseigner, die wir haben, gegen Anteilseigner austauschen wollen, die wir nicht kennen?“

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