Einbruch der Gesamtleistung
Plambeck schreibt Verluste

Plambeck Neue Energien sieht Rot. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verzeichnete der der Windpark-Betreiber bei einbrechender Gesamtleistung einen Verlust. Nun ruhen alle Hoffnungen des Unternehmens auf dem kommenden Jahr.

HB HAMBURG. „Während für das laufende Jahr ein deutlicher Umsatzrückgang und ein nur ausgeglichenes Ergebnis erwartet werden, wird 2004 ein Jahr neuen kräftigen Wachstums“, erklärte Vorstandschef Wolfgang von Geldern am Freitag. Als Gründe für die Halbierung der Gesamtleistung von Januar bis September auf 59,5 Mill. € von 118,6 Mill. € im Vorjahreszeitraum bei gleichzeitigem Abrutschen in die Verlustzone nannte Geldern wie schon in den Vorquartalen kürzere Lieferzeiten für Windenergieanlagen. Dadurch wirkten sich Umsätze und Ergebnisse erst deutlich später in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. In den ersten neun Monaten entstand so unter dem Strich ein Verlust von 264 000 € nach einem Gewinn im Vorjahreszeitraum von 3,8 Mill. €.

Mit zum Rückgang der Gesamtleistung trug den Angaben zufolge auch die Diskussion um die künftige Förderung erneuerbarer Energien bei. Die durch die politische Debatte ausgelöste Zurückhaltung bei Banken und Anlegern habe dazu geführt, dass sich die Umsetzung bereits genehmigter Windpark-Projekte verzögerte. Es zeichne sich ab, dass trotz der inzwischen erzielten Einigung innerhalb der Bundesregierung nicht mehr alle für dieses Jahr geplante Projekte bis zum Jahresende abgeschlossen werden könnten, teilte Plambeck mit.

Die im Prime Standard notierten Plambeck-Aktien lagen am Vormittag knapp vier Prozent im Minus bei 2,45 €.

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