Eindrucksvoller Wachstumskurs
MAN muss globaler werden

Hakan Samuelsson kann eine gute Bilanz vorweisen: Unter der Regie des ehemaligen Scania-Managers verkaufte MAN im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100 000 Nutzfahrzeuge, das operative Ergebnis stieg um fast 50 Prozent. Doch das Unternehmen hat ein Problem.

HB. MAN Nutzfahrzeuge legte in den vergangenen Jahren unter der Führung des ehemaligen Scania-Managers Hakan Samuelsson einen eindrucksvollen Wachstumskurs vor. Die Müchner setzten im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100 000 LKW und Busse ab. Das operative Ergebnis stiegt um fast 50 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro. Durch eine Ende 2007 eröffnete Fabrik in Polen will MAN am osteuropäischen Boom profitieren. Inzwischen wird auch laut über einen Produktionsstandort in Russland nachgedacht.

Das Problem der MAN-Struktur liegt in der mangelnden globalen Ausrichtung. Das Unternehmen ist in Europa stark, aber angesichts der teuren Entwicklungserfordernisse der nächsten Jahre, vor allem im Umweltsektor, allein zu klein. Abhilfe soll die Allianz mit Großaktionär Volkswagen sein. Das VW-Geschäft in Brasilien könnte MAN aus Samuelssons Sicht neue Perspektiven eröffnen. Gescheitert ist er bei der Übernahme des schwedischen Rivalen Scania - den hat sich VW selbst unter den Nagel gerissen.

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