Einführung des Dosenpfands hinterläßt Spuren
Gewinneinbruch bei Holsten

Die vor der Übernahme durch den dänische Großbrauerei Carlsberg stehende Getränkekonzern Holsten hat 2003 auf Grund eines Einbruchs beim Getränkeabsatz deutlich weniger verdient.

HB HANNOVER. Der Reingewinn sei auf 3,3 Mill. Euro von 6,2 Mill. Euro ein Jahr zuvor gefallen, teilte Holsten am Montag mit. Für 2003 sei eine auf 24 (45) Cent gesunkene Dividende je Aktie geplant. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei wegen deutlich reduzierter Aufwendungen für Material und Vertrieb allerdings um sechs Prozent auf 124,2 Mill. Euro gestiegen.

Den Einbruch beim Getränkeabsatz und Umsatz um zehn Prozent 2003 führte Holsten auf die Einführung des Dosenpfands zurück. Dank erfreulicher Zuwächse bei alkoholfreien Getränken und einem stabilen Bierabsatz sei der Absatz in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres gegenüber den Vorjahresmonaten jedoch um 9,2 Prozent gestiegen, hieß es.

Holsten ist im Januar 2004 vom dänischen Bierbrauer Carlsberg mehrheitlich geschluckt worden. Er hat den noch freien Aktionären 38 Euro je Anteilsschein angeboten, um in den Besitz möglichst aller Aktien zu kommen. Die Offerte läuft am 18. März aus. Carlsberg will sich von den Tochterunternehmen König-Brauerei (König-Pils) und Licher trennen. Im Gegenzug soll der deutsche Vertrieb der Marken Tuborg und Carlsberg über die Holsten-Brauerei laufen.

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