Einfuhrkontingenten für China
Gerry Weber fürchtet Schadensersatzklagen

Dem Modekonzern Gerry Weber International AG drohen nach einem Bericht des Handelsblatts Schadensersatzklagen wegen der von der EU Mitte Juli eingeführten Importkontingente für Textilien aus China. Derzeit würden noch 200 000 Pullover beim Zoll festliegen.

HB DÜSSELDORF. Das Unternehmen wartet dringend auf Pullover, die wegen der Kontingente nicht mehr nach Europa eingeführt werden können. "Die Pullover müssen uns in den nächsten zehn Tagen erreichen. Ansonsten drohen uns von Händlern Klagen auf Schadensersatz", sagte Gerald Weber, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Gerry Weber AG, dem Handelsblatt.

Den Schaden wollte Weber nicht beziffern. Er zeigte sich jedoch optimistisch, die fehlenden Pullover bald durch den Zoll zu bekommen. Denn in der kommenden Woche entscheidet die EU wahrscheinlich darüber, ob die Einfuhrkontingente endgültig festgesetzt werden.

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