Einigung mit Gläubigern
Pfleiderer wendet Insolvenz ab - vorerst

Aufatmen bei Pfleiderer: Der mit Verlusten kämpfende Holzwerkstoffhersteller kann Dank erfolgreicher Kreditverhandlungen die drohende Insolvenz vorerst abwenden. Die Konzern-Aktie verteuerte sich um 14 Prozent.
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Der schwer angeschlagene Holzverarbeiter Pfleiderer sieht sich als gerettet an. Mit den Kreditgebern habe man sich auf Eckpunkte der finanziellen Restrukturierung geeinigt, teilte das bayerische Unternehmen am Freitag mit.

Damit ist eine Insolvenz, die dem mit rund einer Milliarde Euro verschuldeten und mit hohen Verlusten kämpfenden Konzern sonst gedroht hätte, vorerst abgewendet. Allerdings hatte sich der Konzern schon mehrfach auf dem Weg der Besserung gesehen, bevor neue Probleme auftauchten.   

An der Börse verteuerten sich Pfleiderer-Aktien nach der Mitteilung um mehr als 14 Prozent auf zwei Euro. Im Rahmen der jetzigen Einigung erhalte Pfleiderer von den Banken und Hedgefonds, die sich zuletzt im großen Stil in die Kredite eingekauft hatten, ein weiteres Darlehen von 100 Millionen Euro, hieß es.

„Das zunächst bis 31. März 2011 befristete Stillhalteabkommen mit den Kreditinstituten, das unter anderem die Aussetzung der Regeltilgung beinhaltet, soll bis zum 30. April 2011 verlängert werden.“ Damit gebe es genügend Zeit, um die vertraglichen Details auszuarbeiten.   

Das Maßnahmenpaket beinhalte zudem eine deutliche Entschuldung des Konzerns, hieß es weiter. Auch solle das zuletzt fast vollständig aufgezehrte Eigenkapital wieder ein angemessenes Niveau erreichen. Hier rechnet Pfleiderer bis Ende März mit grünem Licht von den einzelnen Geldgebern.   

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Einigung mit Gläubigern: Pfleiderer wendet Insolvenz ab - vorerst"

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  • Das wird nicht helfen - das Unternehmen hat sich mit dem USA-Geschäft völlig übernommen. Das ist irreversibel. Zerschlagung ist das einzig richtige, bevor noch mehr Geld verbrannt wird. Was will eigentlich der VV noch erreichen - die Ablösung wäre der nächste richtige Schritt. Unfähigkeit hat eben seinen Preis!

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