Einigung mit Lieferant
Nike-Fußbälle made in Pakistan

Der US-Sportartikelhersteller Nike lässt wieder Fußbälle in Pakistan nähen. Arbeitsrechtliche Bedenken, wegen denen Nike die Zusammenarbeit mit einem pakistanischen Lieferanten eingestellt hatten, wurde ausgeräumt.

HB BANGALORE. Nike teilte am Donnerstag mit, man habe sich mit dem Lieferanten Silver Star Group auf arbeitsrechtliche Bedingungen wie etwa Stundenlöhne und Sozialleistungen geeinigt. Der Einsatz von Halbzeitkräften, die pro produziertem Ball bezahlt werden und keinen Zugang zu Sozialleistungen haben, sei verboten.

Den Angaben zufolge will Nike die erste Bestellung im Sommer aufgeben, die Produktion soll im Herbst beginnen. Das Unternehmen hatte im November erklärt, keine in Pakistan handgenähten Fußbälle mehr zu verkaufen. Die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten sei wegen arbeitsrechtlicher Bedenken beendet worden.

Von Nike gesponserte Fußballmannschaften und Ligen waren von der Entscheidung den Angaben zufolge nicht betroffen. Das Unternehmen ließ zudem weiterhin Kleidung in Pakistan fertigen.

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