Einigung
RWE: Wohl keine Klage gegen Gazprom

Nach dem Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland im Januar setzt der Energiekonzern RWE auf Gespräche - statt auf Juristen. Eon dagegen hatte die Prüfung von Schadensersatzforderungen angekündigt.

HB ESSEN. Die fast zweiwöchige Lieferunterbrechung habe zwar "erhebliche finanzielle Implikationen" gehabt, sagte RWE-Manager Stefan Judisch laut der Zeitung "Financial Times Deutschland".

Darüber müsse mit den Vertragspartnern gesprochen werden, erklärte der Einkaufschef für Gas beim Essener Konzern. RWE wolle aber nicht auf dem Klageweg Schadensersatz fordern.

Konkurrent Eon hatte hingegen die Prüfung von Schadensersatzforderungen angekündigt. Zuletzt hatte Eon-Chef Wulf Bernotat aber in einem Interview wieder versöhnliche Töne gegenüber Gazprom angeschlagen und sich optimistisch gezeigt, eine einvernehmliche Lösung mit den Russen zu finden.

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