Einmalige Rückstellungen
Salamander reißt Garant ins Minus

Mit 14,1 Millionen Euro ist die Garant Schuh + Mode, Europas führende Verbundgruppe des Schuh- und Lederwarenhandels, im Jahr 2003 in die roten Zahlen gerutscht. Schuld daran ist die Neuaufstellung von Salamander.

HB DÜSSELDORF. Der Garant-Vorstand wird auf der Bilanzpressekonferenz an diesem Donnerstag die ersten roten Zahlen in der jüngeren eigenen Firmengeschichte vorlegen. 2002 hatte der Konzern noch einen Überschuss von 2,8 Millionen Euro erzielt. Der Düsseldorfer Konzern weise einen Jahresfehlbetrag von 14,1 Millionen Euro aus, teilte Garant Schuh überraschend am Freitagabend mit.

Das Konzernergebnis 2003 werde wegen der Neuaufstellung von Salamander durch einmalige sonstige Rückstellungen in Höhe von 18 Millionen Euro und weitere außerordentliche Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 5,9 Millionen Euro wesentlich beeinflusst, hieß es. Nach Abschluss der Umbauphase rechnet Garant im laufenden Geschäftsjahr 2004 aber wieder mit einem positiven Konzernergebnis.

Der Konzernumsatz von Garant Schuh stieg 2003 auch wegen der Übernahme der Salamander Schuh GmbH um die Hälfte auf 179,5 Millionen Euro deutlich an. Garant hatte am 1. Oktober 2003 den Kauf der traditionsreichen Schuhgeschäfte von Salamander vollzogen und damit die Rechte an den Marken Salamander und den Kinderschuhen Lurchi erworben. Zur Garant Schuh + Mode AG gehörten zur Zeit des Erwerbs europaweit über 5 000 selbstständige Fachhändler mit 6 850 Geschäften.

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