Einsparungen bei Maggi
Nestlé setzt den Rotstift an

Nach dem Verkauf der Eismann-Gruppe geht die Entschlackungskur beim Nestlé-Konzern weiter. Auch bei Maggi soll kräftig gespart werden: Pausen fallen weg, Schichtzulagen werden gestrichen.

HB SINGEN. Das zum Nestlé-Konzern gehörenden Maggi-Werk in Singen bei Konstanz will die Personalkosten um 3,2 Millionen Euro senken. Die wöchentliche Arbeitszeit der rund 1 000 Beschäftigten soll von 37 auf 38 Stunden steigen, bezahlte Pausen sollen gestrichen werden und Schichtzulagen für Nachtarbeit entfallen. Ein Sprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt entsprechende Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Dabei verwies er auf die Wettbewerbsfähigkeit des Werks.

Nach Angaben der Gewerkschaft hatte Nestlé die Forderungen in der zweiten Tarifverhandlung zwischen der NGG und dem Arbeitgeberverband der Ernährungsindustrie vorgelegt. Eine Beschäftigungsgarantie lehne Nestlé im Gegenzug ab. Die Verhandlungen seien nun auf den 14.September vertagt worden.

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