Einstiger Anlagenbauer
Letzter Teil aus Babcock-Pleite verkauft

Der Insolvenzverwalter von Babcock Borsig hat rund 80 Prozent der Anteile am Maschinenbauer Schumag an die Berliner Aktiengesellschaft für Beteiligungen verkauft. Damit hat der letzte große Industrieteil aus dem 2002 in die Insolvenz gegangenen einen neuen Besitzer gefunden

gil DÜSSELDORF. Der Kaufpreis ist nicht veröffentlicht worden. Die Aachener Schumag kommt in den beiden Bereichen Maschinenbau und Präzisionsmechanik auf einen Umsatz von 120 Mill. Euro und ist 2006 mit einem Nachsteuerergebnis von 2,5 Mill. Euro wieder in die Gewinnzone gelangt. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 4,5 Mill. Euro ausgewiesen worden.

Die Babcock-Tochter hatte bereits kurz vor der Insolvenz die Finanzverbindungen zum Mutterkonzern gekappt. Dies belastete Schumag zwar mit 20 Mill. Euro, bewahrte das Unternehmen aber davor, in den Strudel der Insolvenz gezogen zu werden. Babcock Borsig beantragte im Juli 2002 Insolvenz, das Unternehmen kam damals mit 21 000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 4,5 Mrd. Euro.

Durch Verkäufe an Investoren blieben rund 18 000 Stellen erhalten. So kaufte die italienische Fisia die Umwelttechnik, der japanische Hitachi-Konzern übernahm Anfang 2003 das Kraftwerksgeschäft. Und die Deutsche Beteiligungs AG übernahm im Juli 2003 den Service-Bereich für die Kraftwerkssparte mit über 2 000 Stellen.

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