„Einzigartiger Zugang zum Weltraum"
Arianespace, Boeing und Mitsubishi schließen Raketenstart-Allianz

In Zeiten ausgedünnter Auftragsbücher haben die europäische Arianespace sowie Boeing und Mitsubishi als Betreiber von Trägerraketen eine Start-Allianz vereinbart.

HB/dpa PARIS. Ziel des Abkommens ist es, „den Kunden aus aller Welt für ihre Startplanungen die Kräfte der drei größten Dienstleister auf diesem Feld anbieten zu können“. Dies teilte Europas Arianespace am Mittwoch in Evry bei Paris mit. Arianespace, Boeing Launch Services und Mitsubishi Heavy Industries unterschrieben ihr Allianzabkommen nach diesen Angaben in Washington.

Ähnlich wie bei den Fluggesellschaften, die mit einem einzigen Flugticket den Dienst mehrerer Allianzpartner ermöglichen, soll auch diese Vereinbarung den Betreibern kommerzieller Satelliten „die Nutzung gleich aller drei führenden Weltraum-Startdienste bieten“. Damit werde es eine höchst flexible und genaue Startplanung geben, teilte Arianespace mit. „Wir schaffen einen einzigartigen Zugang zum Weltraum, um auf die sich rasch ändernden Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen“, sagte Arianespace-Chef Jean-Yves Le Gall zu der Allianz.

Das Angebot der kommerziellen Startallianz gilt nach den Angaben für alle gegenwärtigen und zukünftigen Satelliten-Kunden. Jeder der drei Partner bleibe unabhängig, und die letzte Entscheidung für eine Trägerrakete liege beim Kunden, „der sich damit jedoch gleichzeitig den Zugang zu dem breitesten Lösungsangebot auf dem Markt sichert."

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