Eisenerz-Konzern

Zamin Ferrous legt Börsenpläne auf Eis

Das Bergbau-Unternehmen will erst einmal doch nicht an die Börse. Der Grund: Andere Bergbau- und Stahl-Konzernen aus China und dem Nahen Osten melden Interesse an einem Zusammenschluss an.
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Eisenerzberge in Westaustralien. Quelle: dpa

Eisenerzberge in Westaustralien.

(Foto: dpa)

LondonDas Bergbau-Unternehmen Zamin Ferrous hat seine Pläne für einen Börsengang in London auf Eis gelegt. Hintergrund sei das wachsende Interesse von anderen Bergbau- und Stahl-Konzernen an einem Zusammenschluss, sagte ein Sprecher des noch jungen Eisenerz-Produzenten mit Sitz auf der als Steueroase geltenden Kanalinsel Jersey am Freitag. Es gebe großes Interesse von Stahlherstellern aus China, dem Nahen Osten und vom amerikanischen Kontinent.

Zamin hatte einen Börsengang in Erwägung gezogen, der das Unternehmen mit zwei bis drei Milliarden Pfund (rund 2,3 bis 3,4 Milliarden Euro) bewertet hätte. Erst vor wenigen Tagen hatte Zamin seine erste Eisenerzlieferung in das rohstoffhungrige China verschifft. Der Stahl-Grundstoff stammt aus einer der Minen des Unternehmens in Brasilien.

  • rtr
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