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Elbphilharmonie: Hochtief zieht Arbeiter ab

Auf der Ewigkeitsbaustelle an der Elbe ruhen derzeit die Arbeiten am Dach des geplanten Konzertsaals. Der Konzern Hochtief hat Sicherheitsbedenken und streitet sich mit der Stadt Hamburg über die Baukosten.

Baustelle der Elbphilharmonie: Die schiefen Dächer machen Hochtief offenbar Sorgen. Quelle: dpa
Baustelle der Elbphilharmonie: Die schiefen Dächer machen Hochtief offenbar Sorgen. Quelle: dpa

HamburgDer Baukonzern Hochtief hat rund ein Viertel seiner Projektmitarbeiter von der Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg abgezogen. „Wir haben kurzfristig 40 bis 50 Mitarbeiter auf andere Projekte verteilt“, sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht des Radiosenders NDR Info. „Wenn es auf der Baustelle weitergeht, sind jedoch genügend Mitarbeiter wieder da.“ Im Moment werden auf der Baustelle nach seinen Angaben nur Arbeiten im privatwirtschaftlichen Bereich ausgeführt, das heißt im Hotel, der Gastronomie und bei den Wohnungen.

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Die Bauarbeiten am Dach der Elbphilharmonie ruhen bereits seit November, weil die Stadt Hamburg als Bauherrin und der Hochtief-Konzern über die Sicherheit des Daches sowie Verzögerungen und Mehrkosten streiten. Unter anderem äußerte Hochtief Zweifel daran, ob das geplante Dach des Konzertsaals nach den derzeitigen Plänen tragfähig sein werde.

Anfang Februar hatten von der Stadt beauftragte Gutachter die Konstruktion für sicher erklärt. Der derzeitig angestrebte Übergabetermin für die Elbphilharmonie ist für Ende November 2014 vorgesehen.

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