Elektroausrüstungen
Schneider will mit Übernahme Marktführer schmieden

Der französische Elektrokonzern Schneider Electric will seinen US-Konkurrenten American Power Conversion (APC) für 6,1 Milliarden Dollar in bar kaufen. Schneider will für jede APC-Aktie 31 Dollar zahlen - ein deutlicher Aufschlag im Vergleich zum Schlusskurs am Freitag.

HB PARIS. Mit der Transaktion entstünde der weltweit führende Konzern für unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme, teilte Schneider am Montag mit. Solche Anlagen dienen in Krankenhäusern, Leitstellen oder Kernkraftwerken dazu, bei Stromausfällen oder anderen Störungen im Stromnetz die Versorgung mit Elektrizität sicherzustellen.

Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete APC einen Umsatz von zwei Milliarden Dollar. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden, bedarf aber noch der Zustimmung der APC-Aktionäre und der Behörden. APC-Chef Rob Johnson sagte, als Teil von Schneider Electric böten sich größere Wachstumsmöglichkeiten, zusammen hätten beide Unternehmen eine stärkere Position im Wettbewerb. Die Unternehmen rechnen mit Einsparungen von bis zu 220 Millionen Dollar, davon sollten 70 Prozent bis zum Jahr 2009 erreicht werden.

Das Schneider-Angebot von 31 Dollar bedeutet einen Aufschlag von 30 Prozent zum Schlusskurs vom Freitag. Schneider-Aktien wurden am Montagmorgen vorerst vom Handel ausgesetzt. Schneider ist im französischen Standardindex CAC 40 gelistet.

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