BMW i Vision Dynamics

Das im vergangenen Jahr auf der IAA präsentierte Konzept dient als Vorbild für den i4.

(Foto: AP)

Elektroauto im Format der 3er-Reihe BMW baut seinen Tesla-Angreifer i4 in München

Mit der Limousine i4 will BMW den Vormarsch von Tesla stoppen. Jetzt ist klar: Das Elektroauto wird ab 2021 in München gebaut.
17 Kommentare

GenfDer BMW-Konzern baut seine Elektroflotte aus. Neben dem in Leipzig gebauten „i3“ und „i8“ soll Anfang kommenden Jahrzehnts auch der „i4“ in Serie gehen. Die Limousine mit vollelektrischem Antrieb soll mehr als 500 Kilometer Reichweite haben und im Format der 3er-Reihe auf den Markt kommen. Produktionsort wird das Stammwerk München.

„2017 haben wir mit dem BMW i Vision Dynamics auf der IAA in Frankfurt gezeigt, wie wir uns die Zukunft der Elektromobilität vorstellen“, sagte Konzernchef Harald Krüger zum Auftakt des Autosalons in Genf.

Offiziell nennt BMW noch kein Startdatum. Doch Konzernkreisen zu Folge könnte das Auto ab 2020 produziert werden und soll vor allem den Vormarsch des Elektropioniers Tesla stoppen. Tesla hat seine Stromlimousine „Model 3“ bewusst in Anlehnung an die BMW 3er-Reihe getauft. Der BMW-Herausforderer hat bereits 400.000 Vorbestellungen für das Auto, schafft derzeit aber noch keine Massenproduktion.

So sieht BMWs elektrische Zukunft aus
Präsentation des BMW i Vision Dynamics auf der IAA
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BMW plant eine Elektroauto-Offensive. Bis 2025 wollen die Münchner 12 reine E-Mobile im Programm haben. Geplant sind außerdem 13 Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb.

Der Startschuss fällt auf der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September), wo auch diese Studie eines rein elektrischen BMW-Viertürers präsentiert wird, der nach 2020 auf den Markt kommen könnte...

BMW i8
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BMW zählt mit i3 und i8 zu den Vorreitern des elektrifizierten Antriebs in Deutschland. Mit Ankündigungen neuer Modelle hatten sich die Münchner zuletzt aber eher zurückgehalten. Die postulierte Elektro-Offensive soll nun nicht nur Konkurrent Tesla etwas entgegensetzen, sondern auch Mercedes und Audi, die bereits neue E-Modelle angekündigt haben...

BMW i3s und der Elektro-Scooter namens Link
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Bereits in Kürze zu kaufen ist der geliftete BMW i3 und die erstmals aufgelegte Sportvariante i3s...

BMW Vision i Dynamics
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Mit dem Konzeptfahrzeug verbindet BMW seine Elektrosparte mit den Markenkernwerten: Das viertürige Gran Coupé i Vision Dynamics ist optisch dynamisch-elegant und fährt elektrisch: Mit einer Reichweite von 600 Kilometer, mehr als 200 km/h Spitzengeschwindigkeit und einer Beschleunigung von 4,0 Sekunden beim Standardsprint auf 100 km/h.

BMW Vision i Dynamics
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Die klassischen BMW-Proportionen sind in der Silhouette weiterentwickelt: langer Radstand, fließende Dachlinie und kurze Überhänge. Aerodynamische Anforderungen, wie kaum sichtbare Fugen oder die bündige Integration der Scheiben, prägen die Optik mit.

BMW Vision i Dynamics
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Waren der Elektro-Kleinwagen i3 und der Hybrid-Sportler i8 elektrifizierte Extreme des Produktportfolios, bildet die nun gezeigte Studie die Verbindung zwischen klassischen BMWs und künftiger E-Mobilität. „Damit zeigen wir auf, wie die Produktpalette und die Formensprache von BMW i in anderen Konzepten weiterentwickelt werden kann“, so Designchef Adrian van Hooydonk. BMW will 2025 schon 25 Modelle mit elektrifiziertem Antrieb anbieten, davon zwölf rein elektrisch, 13 als Hybride.

BMW Vision i Dynamics
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Die für das Markengesicht typische Doppelniere in der Front ist geschlossen, dahinter liegt Sensorik des Fahrzeugs. Das klassische Vieraugengesicht ist in den LED-Scheinwerfern sehr reduziert interpretiert. Prominentestes Merkmal im Heck sind L-förmige Heckleuchten. Die eingezogene Fahrgastzelle sorgt für breite Schultern und einen soliden Stand.

Vorher will BMW mit dem elektrischen Mini und dem elektrifizierten X3 auf den Markt. Der E-Mini soll bereits 2019 produziert werden, zunächst im Werk Oxford. BMW hat vergangene Woche ein Joint Venture mit dem chinesischen Hersteller Great Wall unterzeichnet. Die Bayern wollen mit Great Wall gemeinsam eine Fabrik für Elektroautos bauen und den E-Mini in China produzieren. Ein Jahr später soll die Elektroversion des „X3“ in Serie gehen.

Damit folgt BMW seinen Konkurrenten Audi und Mercedes, die ihre Elektrooffensiven mit Geländewagen starten. Ende 2018 will Audi den „Etron“ anbieten, 2019 folgt Mercedes mit dem „EQC“. Derzeit wird der „X3“ in den USA, Südafrika und China produziert. Ein Produktionsort für die Elektrovariante steht noch nicht fest.

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17 Kommentare zu "Elektroauto im Format der 3er-Reihe: BMW baut seinen Tesla-Angreifer i4 in München"

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  • 2021 ist ein wenig sehr, sehr, sehr spät. Dann wird sich ein eventueller i4, falls BMW bis dahin nicht vom Markt verschwunden ist, wohl nicht mehr gegen Tesla messen, die dann millionenfach mit dreimal so guten Autos am Markt vertreten sind, sondern mit der restlichen, schwächelnden Deutschen Autoindustrie oder so, wo 500 km Reichweite noch ein hehres Ziel ist. Bei Tesla sind es jetzt bereits 650 beim Model S und 1000 beim Roadster, gehe für 2018/19 noch von was Neuem mit 800 km aus. Der i4 ist jetzt schon in seiner Ankündigung für in 4 Jahren schlechter als ein Model 3 jetzt .....

    Flop i3 folgt Flop i8 folgt Flop i4 ?

  • hat sich BMW auch schon Gedanken über ein Netz leistungsstarker Ladestationen gemacht? Soll die der Steuerzahler finanzieren oder hofft man auf die Schnelladestationen von Tesla? Vor ein paar Jahren wollte der Tesla-Chef auch mit BMW darüber reden, aber hatte man kein Interesse daran.

  • Ich wundere mich mal wieder über die alarmistische Stimmung. Also zunächst: Tesla ist nicht "auf dem Vormarsch". Dazu reicht es, einen Blick auf die KFZ Neuzulassungen zu wagen. Geradzu lächerlich niedrige Verkaufszahlen. Zum zweiten: alle Provatleute die einen Tesla fahren, haben auch noch einen BMW, Daimler, Audi oder etwas noch sehr viel teureres in der Garage. Denn die Mobilitätserfordernisse eine Gutverdienenden erfüllt der Tesla ja nicht. Und er wird dies auch nie. Insofern ist der I4 von BMW ein Marketing Schachzug.




  • 3 X Carlos Santos


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    WAS KANN MAN MEHR AN EINEM TAG ERWARTEN !!!!!



  • Deutschland kann froh sein das BMW so ein Fahrzeug am Hochlohnstandort Deutschland und dann auch noch in München fertigen lässt angeischts der total verfehlten deutschen Atom, Renten, Steuer- Flüchtlings,Energie- Sicherheits. Steuer, Bildungs- und Verteidigungspolitik

  • Herr Vincent Spallek
    06.03.2018, 12:44 Uhr
    Von Tesla-Angreifer kann man eigentlich nur bei Herstellern schreiben, die dabei sind, ein flächendeckendes Schnellladenetz mit mindestens 135 kW Leistung pro Ladepunkt aufzubauen

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    Die EUROPÄISCHE UNION SITZT IM BÜRO UND TRINKT KAFFEE UND WARTET BIS DIE 37 STUNDENWOCHE VORBEI IST, und Sie machen sich Sorgen ?

    CHINA wird EUROPA schon noch überschwemmen mit Elektroautos und Stromtankstellen.

    Gehen wir schon mal heute alle in die Mittagspause in den nächsten Stadtpark mit Bierflasche in der hand und üben wir mal alle schon auf unsere Europäische Zukunft !!!!!

  • Es beißt sich enorm, ELEKTROMOTOR UND EINE CONTRA PRODUKTIVE QUADRATISCHEN AUFPRALLBOCK ALS FRONT !

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    BMW wenn Ihr nichts könnt, dann kopiert die Front aus dem AMERIKANISCHEN KINO FILM " BLACK MOON " !

    DANN WEI?T WAS AUCH EIN ELEKTROMOTOR ERFOLGREICH MACHEN KÖNNTE !

    Dann aber den Amis erklären die hätten keine Gute Designer für Autos ?

  • ELEKTROAUTO IM FORMAT DER 3ER-REIHE
    BMW baut seinen Tesla-Angreifer i4 in München
    von:
    Markus Fasse
    Datum:
    06.03.2018 08:00 Uhr
    Mit der Limousine i4 will BMW den Vormarsch von Tesla stoppen. Jetzt ist klar: Das Elektroauto wird ab 2021 in München gebaut.

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    WENN BMW DAS MODELL HIER AUF DEM BILD DAMIT MEINT, HAT BMW BEREITS VERLOREN !!!!!

    Mit solche QUADRATISCHE FRONTEN BAUT MAN HEUTE NICHT EINMAL EISENBAHN-ZUG-FAHRZEUGE !

    Es beißt sich enorm, ELEKTROMOTOR UND EINE CONTRA PRODUKTIVE QUADRATISCHEN AUFPRALLBOCK ALS FRONT !

  • Von Tesla-Angreifer kann man eigentlich nur bei Herstellern schreiben, die dabei sind, ein flächendeckendes Schnellladenetz mit mindestens 135 kW Leistung pro Ladepunkt aufzubauen – und die Fahrzeuge anbieten, die auch mit einer solchen Leistung laden können. Eine Auto mit einer großen Batterie ist nichts wert, wenn man die Batterie nicht in absehbarer Zeit wieder aufgeladen bekommt: Laut InsideEVs.com wurden in den USA 2018 bisher (Jan–Feb) 2.601 Chevy Bolt (Opel Amera-e) verkauft vs. 4.360 Tesla Model 3: der Chevy Bolt lädt einfach zu langsam und hat kein Ladenetz. (Übrigens verkauft sich damit das Model 3 sogar besser als jedes Hybridfahrzeug in den USA, sogar die #1 Toyota Prius Prime mit 3.546 Stück.)

  • Da das Autofahren bezahlbar bleiben soll, habe ich immer gut gebrauchte Mittel- und Oberklasselimousinen in gutem Zustand gekauft, Kaufreis maximal 15 Tausend Euro.

    Kann mir mal einer helfen, wo ich ein E-Mobil mit 250 PS, 250 KM/h Spitzengeschwindigkeit, Vollausstattung und 10 Jahren erwartbarer Restnutzungsdauer bei überschaubaren Reparaturkosten herbekommen kann? Ich finde bei mobile.de einfach keins....

    Muss ich also weiter unsere Felder kostenlos mit Sickoxiden düngen?

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