
HB MÜNCHEN. Der Elektrokonzern ABB hat im vergangenen Quartal wegen seines strikten Sparkurses mehr verdient als von Analysten erwartet. Der Überschuss sei lediglich auf 623 Millionen Dollar von 675 Millionen im Vorjahresquartal zurückgegangen, teilte das Schweizer Unternehmen mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Nettoergebnis von 583 Millionen Dollar gerechnet. Der Umsatz sei zwar um fünf Prozent auf 7,57 Milliarden Dollar geschrumpft, zugleich habe ABB aber seine Kosten um 400 Millionen Dollar gedrückt.
Konzernchef Joe Hogan gab sich angesichts eines um fünf Prozent gestiegenen Auftragseingangs optimistischer für das laufende Jahr. "Wir sind zuversichtlicher als noch vor drei Monaten, was die wirtschaftliche Erholung in den meisten unserer Märkte betrifft", erklärte er. "Nach einer schweren Rezession in den letzten zwei Jahren beginnen unsere Kunden nun wieder stärker in Energieeffizienz und Produktivität zu investieren."