Elektronik-Konzern
Pioneer steuert auf sechsten Jahresverlust in Folge zu

Der japanische Elektronik-Konzern Pioneer rechnet nach roten Zahlen im ersten Quartal mit dem sechsten Jahresverlust in Folge. Auch die Krise auf dem Automarkt wirkt sich negativ auf die Aussichten für das bis März 2010 laufende Geschäftsjahr aus.

HB TOKIO. Der japanische Elektronik-Konzern Pioneer rechnet nach roten Zahlen im ersten Quartal mit dem sechsten Jahresverlust in Folge. Für das bis März 2010 laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern nach Angaben vom Donnerstag einen Verlust von 83 Mrd. Yen (606 Mio. Euro). Dem Hersteller von Auto- und Unterhaltungselektronik machen der schwache Automarkt und ein starker Yen zu schaffen. Zudem ist es dem Konzern bisher nicht gelungen, mit seinen Produkten zu Rivalen wie Panasonic oder Samsung aufzuschließen.

Von April bis Juni belief sich der Nettoverlust bei Pioneer auf umgerechnet rund 30 Mio. Euro. Analysten hatten allerdings mit Schlimmerem gerechnet und ein Minus von rund 207 Mio. Euro prognostiziert. Im Vorjahreszeitraum schlug ein Verlust von rund 69 Mio. Euro zu Buche. Anfang des Jahres hatte Pioneer bekanntgegeben, sich komplett aus dem Geschäft mit TV-Flachbildschirmen zurückzuziehen und sich künftig auf Auto-Elektronik zu konzentrieren.

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