Elektronik-Lieferant
Medion leidet unter Konjunktureinbruch

Medion bietet nicht gerade Premium-Produkte an. Das bedeutet, dass der Aldi-Elektronik-Lieferant viele von seinen Produkten verkaufen muss, um auf die entsprechenden Gewinnzahlen zu kommen. Das hat am Jahresende nicht mehr so gut geklappt und auch der Ausblick fällt nicht so leicht.

HB ESSEN. Medion ist zum Jahresende 2008 von der zunehmend schwachen Konjunktur erwischt worden. "Aufgrund einer schwachen Mengenentwicklung gegen Ende des vierten Quartals in einigen europäischen Kernmärkten" sei der Umsatz im Gesamtjahr auf 1,613 (Vorjahr: 1,659) Mrd. Euro zurückgegangen, teilte die Medion mit. Im Sommer hatte Medion allerdings noch einen Umsatzanstieg auf bis zu 1,75 Mrd. Euro prognostiziert. Nach vorläufigen Zahlen sei der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um gut 20 Prozent auf 34,4 Mio. Euro gestiegen. Angaben zum Überschuss machte Medion nicht.

Eine präzise Prognose für 2009 wollte das Unternehmen "aufgrund der deutlich verschlechterten Konjunktur- und Konsumaussichten für den Euroraum und der schwer prognostizierbaren volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen" nicht abgeben. Es hieß lediglich, wegen des vorsichtigen Orderverhaltens der Kunden sei im 1. Halbjahr mit einem Umsatzminus zu rechnen. Im 2. Halbjahr werde mit einer Stabilisierung gerechnet. Der Medion-Konzern werde dennoch 2009 "deutlich profitabel" sein.

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