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Elektronikbranche: Siemens baut 2000 Jobs in Deutschland ab

Angedeutet hatte Konzernchef Peter Löscher einen Stellenabbau bei Siemens bereits, jetzt herrscht Gewissheit. Der Elektrokonzern wird Stellen abbauen, 2000 davon allein in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen will Siemens allerdings vermieden werden.

Ein Monteur von Siemens bei der Arbeit. Quelle: ap
Ein Monteur von Siemens bei der Arbeit. Quelle: ap

HB MÜNCHEN. Der Elektrokonzern Siemens verschärft seinen Sparkurs und streicht weitere knapp 2000 Arbeitsplätze in Deutschland. Betroffen seien die Antriebstechnologie und das Geschäft mit Großanlagen für die Industrie, teilte die Siemens AG am Donnerstag in München mit. Betriebsbedingte Kündigungen sollten weiterhin vermieden werden, erklärte das Unternehmen.

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Die IG Metall hat scharfe Kritik an dem geplanten Abbau von fast 2000 Arbeitsplätzen bei Siemens geübt. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der Vorstand über eine Anhebung seiner Prognosen nachdenke und gleichzeitig nach einer Salami-Taktik scheibchenweise Bereiche und Geschäfte abstoße, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in München mit. „Die imageträchtig skizzierte strahlende Zukunft verwirklicht Siemens nicht, indem man ständig Beschäftigte vor eine ungewisse Perspektive stellt“, sagte Gesamtbetriebsratsvorsitzender Lothar Adler.

Für Siemens arbeiten in Deutschland 128 000 Menschen. Die Planungen seien den Betriebsräten im Wirtschaftsausschuss vorgestellt worden. In der Antriebstechnologie ist der Standort Bad Neustadt (Saale) in Unterfranken betroffen, dort sollen bis 2012 rund 840 der heute knapp über 2000 Arbeitsplätze wegfallen. In Erlangen sollen weitere rund 300 Stellen gestrichen werden. Neben einem Technologiewechsel begründete Siemens die Maßnahmen auch mit Volumeneinbrüchen im wichtigen Absatzmarkt Maschinenbau, der eine Anpassung der Fertigungskapazitäten erforderlich mache. Im Großanlagen-Geschäft sind weitere 850 Jobs von den Plänen betroffen.

Konzernchef Peter Löscher hatte bereits auf der Hauptversammlung einen weiteren Stellenabbau angedeutet, sich aber weder zur Zahl der betroffenen Beschäftigten noch zu den Standorten geäußert. Nach dem Abbau von rund 17.000 Jobs vor allem in Vertrieb und Verwaltung wird nun bei Arbeitnehmervertretern befürchtet, dass noch einmal eine vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen könnte. Siemens wollte die Spekulationen vorab nicht kommentieren.

Ins neue Geschäftsjahr 2009/10 (30. September) war der Konzern zwar mit einem überraschend hohen Gewinnsprung gestartet, doch drückte die anhaltende weltweite Nachfrageschwäche auf den Auftragseingang und Umsatz des Konzerns. Vor allem im Industriegeschäft kämpft Siemens mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise, deshalb werden hier weitere Einschnitte befürchtet. Aber auch im Energiesektor brachen die Bestellungen und Umsätze im ersten Quartal im Jahresvergleich ein.

  • 28.01.2010, 13:27 UhrAnonymer Benutzer: Hofmann,M

    Nachdem bei den Auftragsvergaben im Ausland nicht mehr geschmiert werden darf, ist die Zukunft für Siemens ungewisser geworden.
    Möchte wirklich mal wissen, wie sich hier General Electric USA verhält, wenn es um das Thema Auftragsschmierung geht!?

  • 28.01.2010, 12:12 UhrAnonymer Benutzer: Erbärmliche "Manager"

    ... kein Wunder, daß man in DEUTSCHLAND Arbeitsplätze abbauen muß, wenn man sich Merkel und ihrer Zionistenbande ergibt, und die guten Geschäfte im iRAN (für das iranische Volk und nicht - wie uns die Merkel-Springer-Juden-Maffia immer glauben lassen mag - für den "iRREN AUS TEHERAN") den Anderen überläßt.

    Prima, weiter so DUMMES DEUTSCHLAND!

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