Elektronikkonzern
Philips sprüht vor Optimismus

Die Krisenstimmung ist bei Philips schon längst verflogen. Aber dieser Optimismus, den der Elektronikkonzern heute zur Schau stellte, ist dann doch überraschend: Philips stellt für die nächsten Jahre überdurchschnittliche Gewinne in Aussicht.
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HB AMSTERDAM. Das Umsatzwachstum des Unternehmens werde zwischen 2011 und 2015 mindestens zwei Prozent über demjenigen des durchschnittlichen weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegen, kündigte Konzernchef Gerard Kleisterlee am Dienstag in Amsterdam an. Der Gewinn je Aktie solle in diesem Zeitraum doppelt so stark wachsen wie der Umsatz.

„Wir setzen weiter auf entscheidende globale Trends, um unsere Führungspositionen in den Branchen Medizinische Versorgung, LED- Beleuchtungstechnik sowie Gesundes Leben und Körperpflege auszubauen“, sagte Kleisterlee bei der Vorstellung des Philips- Fünfjahresplans „Vision 2015“. Der Weltkonzern sei nach einer weitgehenden Neustrukturierung gut aufgestellt. Die Produktpalette der Niederländer reicht von elektrischen Zahnbürsten und Kaffeeautomaten über Flachbildfernseher und Beleuchtungssysteme bis hin zu hochspezialisierter Medizintechnik.

Mit seiner „Vision 2015“ erhöhte Philips die Ertragsziele gegenüber seinem zu Ende gehendem Strategieplan „Vision 2010“. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) soll zwischen zehn und 13 Prozent des Umsatzes ausmachen. Bisher hatte Philips ein Ziel von mindestens zehn Prozent ausgegeben.

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