
HB AMSTERDAM. Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im zweiten Quartal von der Belebung der weltweiten Wirtschaft und Sparbemühungen profitiert. Von April bis Juni sei der Erlös auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf 6,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen in Amsterdam mit.
Im zweiten Halbjahr dürfte sich allerdings das Wachstum abschwächen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) stieg von 118 Millionen Euro auf 527 Millionen Euro.
Der Gewinn sei durch Kosten für den Konzernumbau und übernahmebedingte Aufwendungen in Höhe von 93 Millionen Euro belastet worden. Philips-Chef Gerard Kleisterlee zeigte sich zuversichtlich, dass die Marge bezogen auf das EBITA im Gesamtjahr bei mehr als zehn Prozent liegen wird. Damit zeigte er sich etwas optimistischer als zuletzt. Der deutsche Philips-Rivale Siemens will seine Bilanz für die Zeit zwischen April und Juni am 29. Juli vorlegen.