Elektronikkonzern: Samsung dementiert Investitionskürzungen

Elektronikkonzern
Samsung dementiert Investitionskürzungen

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat einen Bericht über drastische Investitionskürzungen in der Halbleitersparte zurückgewiesen. Über den Investitionsplan sei noch nicht entschieden worden, teilte der Weltmarktführer bei Speicherchips am Montag mit.

HB SEOUL. Die "Korea Times" hatte berichtet, Samsung Electronics wolle die Ausgaben im kommenden Jahr angesichts eines Nachfragerückgangs um mehr als die Hälfte auf zwei bis drei Billionen Won (rund 1,1 bis 1,6 Mrd. Euro) kürzen. Nach Angaben von Samsung sanken diese Investitionen zuletzt in der Flaute der Chipbranche von 2002 auf zwei Billionen Won.

Ihre schwerste Krise erlebt die Branche nach Einschätzung vieler Experten allerdings erst jetzt. Viele Chiphersteller sind deshalb gezwungen, ihre Produktion zu drosseln und ihre Investitionen herunterzufahren. Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon bangt trotz eines staatlichen Rettungspakets um die Zukunft seiner angeschlagenen Speicherchiptochter Qimonda.

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