Elektronikmesse CES Toyotas Auto mit künstlicher Intelligenz

Unterhaltung statt Knöpfe: Durch die Interaktion mit dem digitalen Assistenten „Yui“ will Toyota beim „Concept-i“ für ein neues Fahrgefühl sorgen. „Yui“ soll die Bedürfnisse der Menschen sogar voraussehen können.
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Toyotas Prototyp eines selbstfahrenden Autos mit künstlicher Intelligenz «Concept-i» auf der CES in Las Vegas Quelle: dpa
Technik-Messe

Toyotas Prototyp eines selbstfahrenden Autos mit künstlicher Intelligenz «Concept-i» auf der CES in Las Vegas

(Foto: dpa)

Las VegasToyota hat auf der Technik-Messe CES in Las Vegas demonstriert, wie es sich ein Auto mit integrierter künstlicher Intelligenz vorstellt. In dem Prototypen „Concept-i“ soll die Interaktion mit dem digitalen Assistenten „Yui“ zu großen Teilen die Bedienung mit Knöpfen und Touchscreens ersetzen.

Die Insassen sollen sich einfach mit der Software unterhalten, erklärte der japanische Autoriese am Mittwoch. Zudem soll der Assistent auch selbst die Bedürfnisse der Menschen erkennen und sogar voraussehen können. Visuell wird „Yui“ durch einen pulsierenden Kreis in der Mittelkonsole repräsentiert.

Was Autobauer auf der Gadget-Messe zeigen
Mercedes EQ
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Mercedes setzt auf CASE. So heißt die neue Unternehmensstrategie, die auf den vier Säulen Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive aufbaut. Bei den großen Trendthemen wird es aber wohl bei Ankündigungen bleiben, ein neues Concept-Car hat Daimler wohl nicht im Gepäck. Stattdessen sollen die Elektro-Studie Concept EQ (im Bild) und der Mercedes-Benz Vision Van gezeigt werden. Die „große“ Premiere: Die beiden Studien werden Daimler zufolge zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne stehen.

BMW wagt einen Blick in das Interieur der Zukunft
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Mit einer neuartigen Touch-Oberfläche wollen die Münchner ein neues Bedienkonzept vorstellen. Die innovative Schnittstelle namens HoloActive Touch zwischen Fahrer und Fahrzeug gleicht einem virtuellen Touchscreen, dessen frei im Raum schwebende Anzeige mit Fingergesten bedient wird und die so erteilten Befehle mit einer haptisch wahrnehmbaren Rückmeldung quittiert.

Ford hat seine Forschungsfahrzeuge in den USA für autonomes Fahren weiterentwickelt
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Die Rechenleistung der als Versuchsträger dienenden Ford Fusion (hierzulande als Mondeo bekannt) wurde wesentlich verbessert, die elektrischen Steuerungen sind deutlich näher an der Serienreife, und die Sensor-Technologie mitsamt den Platzierungen der Sensoren ermöglicht den Autos eine noch bessere Erfassung der Umgebung.

Die neuen LiDAR-Sensoren (Light Detection And Ranging) sind zum einen noch schlanker ausgeführt, zum anderen greifen sie auf einen noch exakteren Zielbereich zu. Auf diese Weise kommt die neue Fahrzeug-Generation mit zwei statt vier Sensoren aus – die aber genauso viele Daten liefern.

Waymo
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Im Mai 2016 kündigten FiatChrysler und die Google-Mutter Alphabet ihre Zusammenarbeit beim autonomen Fahren an. 100 Testfahrzeuge sollten entstehen, die ersten werden auf der CES 2017 gezeigt. Die Sensoreinheit auf dem Dach des Chrysler Pacifica sehen aus wie von den Google Cars entnommen, sind aber im Grunde neu entwickelt.

Waymo, wie die für das autonome Fahren zuständige Abteilung bei Alphabet inzwischen heißt, will mit den Fahrzeugen die Erprobung in drei US-Bundesstaaten fortsetzen.

Mehr ein Mobilitätskonzept als eine Auto-Studie will der Honda NeuV sein.
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Der fahrende Würfel soll elektrisch angetrieben und den Stadtverkehr völlig autonom bewältigen können. Da die Insassen nicht mehr selbst fahren müssen, sollen sie sich dank der tiefgreifenden Vernetzung anderweitig beschäftigen können. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine will Honda vollkommen neu gestaltet haben.

Continental will die Biometrie ins Auto bringen
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Die Hannoveraner wollen das Ent- und Verriegeln und den Motorstart sicherer machen, indem sich die berechtigten Fahrer per Fingerabdruck identifizieren müssen. Zudem soll eine Innenraumkamera das Gesicht des Fahrers erkennen und so Fahrzeugeinstellungen wie Sitz- und Spiegelposition, Musik, die Klimaanlage oder die Navigation für den jeweiligen Fahrer personalisieren.

Eine weitere Neuheit: Ein intelligentes Glas soll die Scheiben gezielt verdunkeln können, sobald das Auto verriegelt wird. dem Auto, hellen sich dessen Scheiben automatisch auf.

Autovisionär Frank M. Rinderknecht hat sich wieder ein neues Konzeptfahrzeug ausgedacht
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Auf der CES in Las Vegas zeigt der Schweizer das Elektrofahrzeug Rinspeed Oasis. Die Basis für das autonome Auto bildet das „Intelligent Rolling Chassis“ (IRC) von ZF aus Friedrichshafen. Die fahrbereite Plattform verfügt über zwei Elektromotoren mit je 54 PS, ein spezielles Fahrwerk und eine neuartige Lenkung, die den Wendekreis auf Großstadt-taugliche 6,50 Meter schrumpfen soll.

Keine Rinspeed-Studie ohne Skurrilität: Das besondere Innenraumkonzept wird durch einen kleinen Wintergarten hinter der Frontscheibe abgerundet.

Äußerlich griff Toyota beim „Concept-i“ zu sehr futuristischem Design. Ein Display auf der Frontseite zeigt Fußgängern an, ab das Auto gerade autonom fährt oder von einem menschlichen Fahrer gesteuert wird. Genauso sollen auch nachfolgende Fahrer mit Schriftzügen in verschiedenen Farben gewarnt oder informiert werden.

Toyota hatte schon auf der CES vor einem Jahr angekündigt, seine selbstfahrenden Autos mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern zu wollen, die von Menschen lernen soll. Jetzt folgt das Konzept für ein passendes Gefährt zu dieser Vision.

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  • dpa
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