Elektronikriese
Sony schockt mit schlechten Zahlen

Auf kaum ein Unternehmen ist Japan so stolz wie auf Sony, und dann das: Der japanische Elektronikriese rechnet nach einem Milliardenverlust zu Jahresbeginn auch im laufenden Geschäftsjahr mit roten Zahlen. Die Mitarbeiter bekommen das nun noch mehr zu spüren.

HB TOKIO. Für das im April begonnene Geschäftsjahr gehe Sony von einem Betriebsverlust von 110 Mrd. Yen (849 Mio. Euro) aus, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Damit würde das Unternehmen den Verlust aus dem Geschäftsjahr 2008/2009 mehr als halbieren und besser abschneiden als von Analysten erwartet, die bisher mit einem Fehlbetrag von 132,9 Mrd. Yen rechnen.

Zu Jahresbeginn schrieb Sony das zweite Quartal in Folge rote Zahlen. Von Januar bis März erlitt der Konzern einen operativen Verlust von 294 Mrd. Yen (1,7 Mrd. Euro). Sony leidet seit längerem darunter, dass das Unternehmen in wichtigen Geschäftsfeldern hinter Konkurrenten wie Apple und dessen MP3-Spieler iPod oder Nintendo im Spielemarkt hinterhinkt.

Angesichts der Krise hat Sony bereits zahlreiche Sparmaßnahmen beschlossen und eine Umstrukturierung des Konzern eingeleitet. Das Sparprogramm solle in diesem und im nächsten Geschäftsjahr weitergehen, kündigte der Konzern an. Im Dezember will Sony unter anderem die Produktion in vier Fabriken in Japan einstellen.

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