Elektrotechnikkonzern
Gewinn bei ABB sinkt weiter

ABB steckt weiter in einer schwierigen Phase: Der Schweizer Elektrotechnikkonzern hat auch im zweiten Quartal unter der rückläufigen Nachfrage der Kunden aus Industrie und Bau gelitten.

HB ZÜRICH. Laut Angaben vom Donnerstag fiel der Gewinn des Weltmarktführers beim Bau von Anlagen zur Stromübertragung und -verteilung um fast als ein Drittel auf 675 Mio. Dollar. Im gleichen Zeitraum sank der Umsatz um zwölf Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar. Der Auftragseingang brach gar um 35 Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar ein.

Bei Reingewinn und Umsatz lag ABB damit über den Schätzungen, bei den Neubestellungen dagegen deutlich darunter.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind unverändert schwierig. Dennoch bieten sich uns Wachstumschancen“, sagte ABB-Konzernchef Joe Hogan. Er erklärte darüber hinaus, der Konzern bemühe sich weiterhin um eine rasche Anpassung der Kostenstruktur. ABB will nach wie vor Kosten von rund zwei Mrd. Dollar einsparen.

ABB bestätigt zudem die mittelfristigen Ziele. Der Siemens-Konkurrent hat sich für den Zeitraum 2007 bis 2011 ein jährliches organisches Umsatzwachstum von acht bis elf Prozent und eine jährliche Steigerung des Gewinns je Aktie von 15 bis 20 Prozent vorgenommen.

Analysten hatten für das erste Quartal einen durchschnittlichen Auftragseingang von 7,66 Mrd. Dollar, einen Umsatz von 7,89 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 592 Mio. Dollar geschätzt.

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