Elf Prozent Gewinnzuwachs im ersten Quartal
Schering startet gut ins Jahr

Schering, Nummer drei der deutschen Pharmahersteller, ist gut ins Jahr 2005 gestartet. Umsatz und Gewinn stiegen im ersten Qurtal. Ein Verhütungsmittel war die treibende Kraft.

HB BERLIN. Der Umsatz erhöhte sich weltweit um vier Prozent auf 1,211 Milliarden Euro, wie die Schering AG am Montag in Berlin mitteilte. Zum Wachstum trug erheblich das Geschäft mit Verhütungsmitteln bei. Das Betriebsergebnis lag in den ersten drei Monaten mit 230 Millionen Euro um sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Unterm Strich blieb ein Konzerngewinn von 144 Millionen Euro übrig (plus elf Prozent).

Den guten Start ins neue Jahr verdankt Schering unter anderem der Anti-Baby-Pille Yasmin, die im ersten Quartal 127 Millionen Euro in die Kassen brachte. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2004 bedeutet dies ein kursbereinigtes Plus von 43 Prozent. Nach Schering- Angaben ist Yasmin inzwischen die umsatzstärkste Anti-Baby-Pille weltweit. Der wichtigste Umsatzträger der Berliner, das Multiple- Sklerose-Präparat Betaferon, trug 181 Millionen bei (plus 4 Prozent).

Die Prognose für das Gesamtjahr ließ Schering unverändert. „Wir haben mit dem ersten Quartal eine gute Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 gelegt“, erklärte Vorstandschef Hubertus Erlen. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Auf eine genaue Prognose zum angestrebten Gewinn legte sich Erlen nicht fest.

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