Industrie
EnBW-Chef wirbt für Vier-Tage-Woche

Der Chef der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), Utz Claassen, muss massiv Kosten senken. Deshalb will er in der kommenden Woche den Betriebsrat von seinem Plan zur Arbeitszeitverkürzung überzeugen. „Die Vier-Tage-Woche ohne Lohnausgleich wäre das Sozialste, sie wird vom Vorstand mitgetragen“, sagte Claassen im Gespräch mit dem Handelsblatt (Freitagausgabe).

HB DÜSSELDORF. Das Einsparpotenzial läge bei 240 Mill. Euro. Auch bei einer Abkehr von der Fünf-Tage-Woche müsse zwar Personal abgebaut werden, der Abbau könne dann aber sozialverträglich erfolgen, etwa durch Vorruhestandsregelungen. Betriebsbedingte Kündigungen ließen sich so vermeiden, sagte Claassen. Der Energiekonzern will die Personalkosten bis zum Jahr 2006 um 350 Mill. Euro senken. Die Belegschaft fürchtet einen massiven Stellenabbau.

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