Ende der Untersuchung ist nicht abzusehen
Ermittlungen gegen elf Daimler-Mitarbeiter

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt seit Montag gegen elf Personen wegen des Verdachts der Untreue innerhalb des Daimler-Chrysler-Konzerns.

HB STUTTGART. „Es handelt sich dabei größtenteils um Mitarbeiter von Daimler-Chrysler“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Angaben zum Sachverhalt machte die Behörde nicht. Die Ermittlungen laufen im Zusammenhang mit den Unregelmäßigkeiten innerhalb des Vertriebsnetzes von Daimler-Chrysler, die seit mehreren Tagen in den Schlagzeilen sind.

Eine Sprecherin des Daimler-Chrysler-Konzerns sagte am Montag der dpa: „Es ist nicht auszuschließen, dass sich der betroffene Personenkreis noch vergrößern wird.“ Es gebe immer noch neue Hinweise, die geprüft werden müssten, fügte sie hinzu. Eine Zahl der Mitarbeiter, die ins Visier der Ermittlungen des Daimler-Chrysler- Konzerns geraten sind, nannte die Sprecherin nicht. Die Daimler-Chrysler-Konzernsicherheit und die Konzernrevision arbeiten auf Hochtouren. Ein Ende der Ermittlungen sei noch nicht abzusehen. Ermittelt werde wegen Unregelmäßigkeiten beziehungsweise unternehmensschädigendem Verhalten. Eine Höhe der Schadenssumme könne bisher nicht genannt werden, sagte die Sprecherin.

Aus Kreisen der Staatsanwaltschaft werden ebenso wie aus dem Hause Daimler-Chrysler keine konkreten Namen genannt. Daimler-Chrysler hatte allerdings schon am 24. Februar bestätigt, dass gegen zwei ranghohe Vertriebsmanager wegen Unregelmäßigkeiten im Haus ermittelt werde. Es handelt sich um Jürgen Fahr, Mitglied der Geschäftsleitung der Vertriebsorganisation in Deutschland und den Leiter der Mercedes- Benz-Niederlassung Hamburg, Walter Missing. Beiden Managern wurde inzwischen gekündigt.

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