Ende des Joint Ventures Powertrain
Trennung von GM und Fiat ohne Auswirkungen für Opel-Arbeitsplätze

Die Trennung von General Motors und Fiat soll keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze bei der GM-Tochter Opel haben. "Das Ende des Joint Ventures Powertrain löst keine neue Restrukturierungswelle aus", sagte ein GM- Sprecher am Montag in Zürich.

dpa-afx RÜSSELSHEIM/ZÜRICH/BOCHUM. Über die bereits bekannt gegebenen Zahlen hinaus würden nach derzeitigen Planungen keine weiteren Arbeitsplätze gestrichen. Im Rahmen der Opel-Sanierung sollen bis 2006 rund 9 500 der 32 000 Stellen wegfallen, damit der Autobauer wieder in die schwarzen Zahlen kommt.

Die Powertrain Gmbh, ein Gemeinschaftsunternehmen von GM und Fiat, beschäftigt an den deutschen Opel-Standorten rund 3 900 Mitarbeiter. Powertrain entwickelt und produziert Motoren sowie Getriebe. Im Opel- Stammwerk Rüsselsheim beschäftigt Powertrain nach Opel-Angaben 1 750 Mitarbeiter, in Bochum 950 und in Kaiserslautern rund 1 200 Menschen.

Powertrain wird nach Angaben des GM-Sprechers aufgelöst. Dabei sollen GM und Fiat die Werke zurück erhalten, die sie im Jahr 2000 in das Joint Venture eingebracht hätten. "Die Mitarbeiter werden dann dort weiter beschäftigt."

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