Enders will neue US-Partnerschaften
Porträt: Thomas Enders

Thomas Enders ist der „Atlantiker“ in der neuen EADS-Doppelspitze. Der Reserveoffizier der Bundeswehr gilt als sehr willensstarker Manager mit enger Bindung zu DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp.

HB PARIS. Bei EADS hat sich der 46-Jährige als Sanierer und strategischer Entwickler der Rüstungssparte einen Namen gemacht. Enders hat in Bonn und an der University of California Politik, Volkswirtschaft und Geschichte studiert und sich von jung an mit Sicherheitspolitik befasst. Seine Karriere verlief zwischen Management, Politik und Bundeswehr. Als Soldat stieg Enders bei den Fallschirmjägern bis zum Major der Reserve auf, was ihm auch bei EADS den Spitznamen „Major Tom“ einbrachte.



In der Politik war er unter anderem Assistent im Bundestag und Referent von Verteidigungsminister Gerhard Stoltenberg (CDU). Mit dieser politischen Erfahrung ging Enders 1991 in die Industrie zur Daimler-Luftfahrsparte DASA, wo er unter Chefs wie Schrempp und Manfred Bischoff rasch aufstieg. Als DASA-Strategiechef bereitete Enders den Zusammenschluss mit British Aerospace vor, der jedoch am Ende an den Briten scheiterte. Nach der Fusion von DASA und Aérospatiale-Matra zur EADS gelang es ihm aber, die spanische CASA mit an Bord zu holen.

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