Energie
RWE will zwei neue Kraftwerke bauen

Zwei neue Werke im Wert von 2,5 Milliarden Euro will der Einergiekonzern RWE im Saarland und im Emsland bauen. Bis 2012 will das Unternehmen mehr als zehn Milliarden Euro investieren. Gleichzeitig droht RWE mit einem Teilrückzug, sollten politische Rahmenbedingungen fehlen.

Der Energiekonzern RWE will im Emsland und im Saarland zwei neue Kraftwerke bauen. Dafür werde der Konzern insgesamt 2,5 Milliarden Euro investieren, teile die zuständige Tochtergesellschaft RWE Power am Donnerstag in Essen mit. In Lingen (Emsland) soll das neue Gas- und Dampfkraftwerk bereits 2009 ans Netz gehen. Beim neuen Kohlekraftwerk im saarländischen Ensdorf ist die Inbetriebnahme für 2012 geplant. Insgesamt sollen die beiden neuen Kraftwerke eine Leistung von rund 2,5 Megawatt ins Netz einspeisen. Die Bauvorhaben bedürfen noch der Zustimmung der Aufsichtsgremien.

Der Energiekonzern will bis 2020 mehr als zehn Milliarden Euro in neue Kraftwerke investieren. Das Unternehmen droht aber mit einem Teilrückzug bei fehlenden politischen Rahmenbedingungen. Hintergrund sind Vorhaben zur Kartellrechtsverschärfung und zur geringeren Zuteilung von CO2-Zertifikaten. „Es stehen politische Entscheidungen an, mit denen die Realisierung unserer Bauvorhaben steht - oder fällt“, sagte am Donnerstag der Vorstandsvorsitzende der Erzeugertochter RWE Power, Jan Zilius, in Essen. Würden kartellrechtliche Änderungen mit einer Begrenzung von Gewinnen und die nachträgliche Kürzung von Emissionsrechten abweichend vom Kabinettsentwurf Realität, seien Kraftwerksprojekte gefährdet.

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