Energie-Versorger
Ökostromanbieter Lichtblick verklagt

Der Ökostromanbieter Lichtblick ist von der Bremer Verbraucherzentrale wegen unerlaubter Telefonwerbung verklagt worden. Manche Anrufer hätten sich sogar als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale ausgegeben, sagten Sprecher der Zentrale am Dienstag.

HB BREMEN. Die Verbraucherschützer wollen vor dem Landgericht Hamburg eine Unterlassungserklärung durchsetzen. Hat sie Erfolg, drohen Lichtblick künftig bis zu 250 000 Euro Strafe pro unerlaubtem Werbeanruf.

Nach Angaben der Sprecher gingen mehr als zehn Beschwerden gegen LichtBlick wegen unerwünschter Werbung am Telefon ein. Eine Abmahnung habe das Unternehmen akzeptiert und die fällige Bearbeitungspauschale von 200 Euro bezahlt. Die Unterlassungserklärung habe es indes nicht unterzeichnet, weshalb Wiederholungsgefahr bestehe. Einem Schreiben der Firma zufolge sei einem externen Vertriebspartner nach der Abmahnung gekündigt worden. Seither seien indes weitere Beschwerden eingegangen.

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