Energiekonzern
Chevron entdeckt neues Öl-Leck vor Brasilien

Der US-Ölkonzern Chevron hat vor der Küste Brasiliens ein weiteres Öl-Leck entdeckt. Bislang sei aber noch kein Öl an die Oberfläche gelangt. Vor wenigen Monaten wurden auch an anderen Ölfeldern Lecks entdeckt.
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Rio de JaneiroDas Leck sei bereits am Samstag bemerkt worden, teilte Chevron am Montag mit. Bislang ist der brasilianischen Regulierungsbehörde ANP zufolge kein Öl an die Oberfläche gelangt. Am Meeresgrund des von Petrobras betriebenen Roncador-Ölfelds seien aber Öltropfen ausgetreten. Roncador liegt etwa 500 Meter von dem Frade-Ölfeld entfernt, bei dem im November und März Lecks entdeckt wurden. Chevron stellte dort die Förderung vor einem Monat zunächst ein. Gegen den US-Konzern und das Ölbohrunternehmen Transocean liegen deshalb Klagen in Höhe von insgesamt mehr als 20 Milliarden Dollar vor.

Frade und Roncador liegen in dem ölreichen Campos-Becken. Zusammen mit dem benachbarten Santos-Becken sind in der Region geschätzt 100 Milliarden Barrel an Öl. Bis 2020 will Brasilien mit Hilfe dieses Vorkommens mehr als sieben Millionen Barrel pro Tag fördern und damit die USA als drittgrößten Ölförderer der Welt ablösen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Energiekonzern : Chevron entdeckt neues Öl-Leck vor Brasilien"

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  • In dem Artikel werden geringfügige Lecks bei der Oelförderung in den Fordergrund gestellt. In anderen Ländern/Sprachräumen stellt man mehr die Chancen für die Gesellschaft in den Vordergrund die sich aus der Förderung dieser enormen Oelmenge ergeben.

    Offensichtlich hat man in Deutschland eine durchgehend negative Einstellung zur modernen Industriegesellschaft.

    Vandale

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