Der Hintergrund: Der Gasgroßhändler Eon Ruhrgas sitzt auf unrentablen, langfristigen Verträgen, die der Importeur mit den Produzenten abgeschlossen hat. In diesen waren die Importpreise traditionell an den hohen Ölpreis gekoppelt. Seit rund drei Jahren kann Ruhrgas diese Preise aber bei den eigenen Kunden, den Stadtwerken, nicht mehr durchdrücken. Die können sich im europäischen Spotmarkt günstiger eindecken, da es ein Überangebot gibt. Ruhrgas versucht daher, die Verträge mit den Lieferanten anzupassen. Mit Statoil konnte er sich einigen. Mit Gazprom aber streitet er sich vor einem Schiedsgericht.