Energiekonzern
Mol setzt weiter auf Selbständigkeit

Der ungarische Energiekonzern Mol lehnt auch das neuerliche Übernahmeangebot des österreichischen Konkurrenten OMV ab und will weiter selbständig bleiben. OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer sieht unterdessen noch lange kein Ende des Übernahmepokers.

oli WIEN. "Wir haben genug Ressourcen, um unsere eigene Wachstumsstrategie umzusetzen“, sagte der operative Mol-Chef Gyorgy Mosony dem Handelsblatt. Mol plane seine Vorhaben deswegen weiter unabhängig von dem OMV-Angriff. Die wirkliche Frage sei doch, fügte Mosony hinzu, "ob die OMV ihr Geld nicht besser in andere Projekte investieren sollte?“ Bislang hat die OMV für rund eine Milliarde Euro ein 20-Prozent-Paket an Mol erworben. OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer rechnet im Gespräch mit dem Handelsblatt damit, dass sich der Übernahmepoker noch "zwei bis drei Jahre" hinziehen kann.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%