
HB FRANKFURT. Der Mannheimer Versorger MVV Energie sieht sich auf gutem Wege, seine Jahresziele zu erreichen. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2009/10 (per Ende September) wies der Konzern am Freitag ein Umsatzplus von drei Prozent auf 2,6 Milliarden Euro aus.
Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 251 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Dabei half nicht nur der florierende überregionale Strom- und Gasvertrieb an Industrie- und Gewerbekunden, sondern auch das unerwartet kühle Wetter in den Monaten April und Mai, wie Vorstandschef Georg Müller erklärte.
Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose, in dem Ende September ablaufenden Geschäftsjahr beim Außenumsatz und beim bereinigten Ebit in etwa das Vorjahresniveau zu erreichen. Im vergangenen Geschäftsjahr kam der Versorger auf Erlöse von rund 3,2 Milliarden Euro und ein Ebit von 239 Millionen. Wegen der unsicheren konjunkturellen Entwicklung und des schwer kalkulierbaren Energiebedarfs der Großkunden hat MVV für das Gesamtjahr vorsichtig geplant.
Konzernchef Müller will künftig verstärkt in Erneuerbare Energien investieren: Deren Anteil an der Stromerzeugung soll im Konzern von heute 19 auf 30 Prozent im Jahr 2020 steigen.