Energiekonzerne
Eni ist weiter optimistisch

Ein erneuter Beleg dafür, dass es die Energiekonzerne bisher nur wenig von dem Konjunkturabschwung spüren: Der italienische Energiekonzern Eni bleibt nach einem Gewinnanstieg im dritten Quartal weiter optimistisch für das Gesamtjahr.

HB DÜSSELDORF/ROM. Eine erhöhte Förderung sowie der zu dieser Zeit hohe Ölpreis ließen den bereinigten Gewinn von Juli bis September um 52,7 Prozent auf 2,89 Mrd. Euro steigen, wie das Unternehmen am Freitag in Rom mitteilte. Die Aktie stieg zur Börsenöffnung in einem etwas schwächeren Marktumfeld um 0,34 Prozent auf 17,82 Euro.

Der bereinigte operative Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 46,1 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro zu. Die Öl- und Gasproduktion stieg in den drei Monaten bis September um 6,3 Prozent auf 1,76 Mio. Barrel pro Tag.

Der Ausblick für 2008 sei positiv, die Produktion solle auf das Gesamtjahr gesehen um drei Prozent steigen, teilte das Eni-Management mit. Neue Förderfelder wie etwa im Golf von Mexiko, im Kongo und in Turkmenistan sollen die rückläufige Produktion auf alten Feldern ausgleichen. Der Erdgas-Umsatz wird der Prognose zufolge um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.

Im laufenden Jahr will Eni etwa 14,4 Mrd. Euro für Investitionen ausgeben, das sind 36 Prozent mehr als 2007. Sie fließen in die Suche nach neuen Öl- und Gasreserven, in die Erneuerung von Anlagen und in die Transportinfrastruktur. Eni habe genügend liquide Mittel, um sein Investitionsprogramm, die Zusagen an die Aktionäre sowie die Schuldenrückführung zu finanzieren.

/sc/tw

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