Energiekonzerne
GDF Suez ist pessimistisch

Der französische Energieriese GDF Suez rechnet mit einem deutlich verlangsamten Gewinnwachstum im Abschlussquartal. Trotz einer Steigerung des Betriebsgewinns um 19 Prozent in den ersten neun Monaten geht der europäische Marktführer im Gesamtjahr lediglich von einem Aufschlag von zehn Prozent aus.

HB PARIS. Die Vergleichsbasis des Vorjahres sei ungewöhnlich hoch, weshalb das Gewinnwachstum im vierten Quartal geringer ausfallen werde, erklärte am Donnerstag der im Juli aus Gaz der France und Suez geformte Konzern, der nach Umsätzen E.ON überrundet.

GDF Suez verwies dabei auf günstige Wetterbedingungen im vierten Quartal 2007 sowie Sonderabschlüsse mit Flüssiggas (LNG). Zudem sind angesichts der abflauenden Konjunktur inzwischen die Energiepreise deutlich zurückgegangen. Bis Ende September verbuchte GDF Suez einen Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (Ebitda) von 10,4 Mrd. Euro auf Basis eines um 18 Prozent gesteigerten Umsatzes von 58,8 Mrd. Euro. Drei Analysten hatten einen Betriebsgewinn von zehn Mrd. Euro vorhergesagt. Die Aktien des Konzerns legten um 5,2 Prozent zu und übertrafen damit die der internationalen Konkurrenz.

Den stärksten Beitrag zum Wachstum lieferten nach Angaben des Konzern die Benelux-Staaten, Italien und Spanien sowie die hohen Treibstoffpreise. Auch sei die Kohlenwasserstoffe- Produktion gesteigert und in Europa mehr Umsatz in der Sparte Müll und Wasser erzielt worden. Der französische Konkurrent EDF hatte am Mittwoch im dritten Quartal eine Umsatzsteigerung von 11,1 Prozent vorgelegt und ebenfalls seine Jahresprognose bekräftigt.

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