Energiemarkt
Eon prüft Thüga-Verkauf

Der deutsche Energiemarkt gerät immer mehr in Bewegung. Eon denkt über einen spektakulären Verkauf nach, der die Branche nachhaltig verändern könnte: Es geht um die lukrative Tochter Thüga, die an über 120 lokalen Versorgern beteiligt ist.

DÜSSELDORF. Marktführer Eon sondiert einen spektakulären Verkauf, der den deutschen Energiemarkt nachhaltig verändern könnte: Vorstandschef Wulf Bernotat erwägt eine Trennung von der lukrativen Tochter Thüga, die Beteiligungen an rund 120 kommunalen Versorgern hält. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmens- und Branchenkreisen. Zumindest einen Interessenten gibt es auch schon: ein Konsortium von sechs großen Stadtwerken.

Die Überlegungen befinden sich zwar noch in einem sehr frühen Stadium, Bernotat hat noch keine Entscheidung getroffen, ob er die Tochter tatsächlich abgeben wird. Eon will sich hierzu auf Anfrage auch nicht äußern. Der Konzern führt aber bereits Gespräche mit Interessenten und Beratern. Und alleine die Tatsache, dass Eon überhaupt über einen Verkauf der Thüga nachdenkt, lässt die Branche aufhorchen.

„Die Eigentumsverhältnisse und die Struktur des deutschen Energiemarktes würden gehörig durcheinander gewirbelt“, sagt Unternehmensberater Karlheinz Bozem. Eon würde sich im großen Stil aus Stadtwerken zurückziehen. Für den potenziellen Käufer ergebe sich im Gegenzug eine gute Möglichkeit, ein neues Schwergewicht zu schaffen.

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