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Energieriese: Eni wird wieder in Libyen aktiv

Der italienische Energiekonzern Eni will Libyen schnellstmöglich mit Ölprodukten versorgen. Der Konzern hat dazu eine Vereinbarung mit dem Übergangsrat unterzeichnet.

Das Logo von Eni an einer Tankstelle in Rom. Quelle: Reuters
Das Logo von Eni an einer Tankstelle in Rom. Quelle: Reuters

Rom/BengasiDer italienische Erdöl- und Energiekonzern wird nach Monaten des Bürgerkrieges wieder in Libyen aktiv: Das in Rom ansässige Unternehmen unterzeichnete am Montag in Bengasi eine Vereinbarung mit dem nationalen
libyschen Übergangsrat über eine „schnelle und umfassende“ Wiederaufnahme der Eni-Aktivitäten in dem Land.

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Eni verpflichtet sich dafür, das von Engpässen geplagte Libyen mit einer ersten Lieferung von Ölprodukten zu versorgen, wie Eni in Rom mitteilte. Ziel sei es, zu der dringend notwendigen Versorgung der Bevölkerung beizutragen. Der Konzern wolle auch technisch helfen, den Zustand der Energieversorgungsanlagen in Libyen zu überprüfen.

In dem Memorandum verpflichtet sich das Übergangsrat vor allem dazu, alles Notwendige zu tun, um die Greenstream-Pipeline wieder in Gang zu setzen, die Gas von der libyschen Küste nach Italien bringt. Mit der Vereinbarung, die Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi am vergangenen Donnerstag angekündigt hatte, werde die Zusammenarbeit des Konzerns mit Libyen gestärkt, hält Eni fest. Eni ist seit 1959 in Libyen aktiv, Italien der größte ausländische Abnehmer libyschen Öls.

  • 29.08.2011, 19:45 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    ENI ist ja wirklich selbstlos ! Denkt einfach als erstes an das lybische Volk und nicht an seine Mrd.-Einnahmen und Berlusconi als selbstloser Samariter hat natürlich auch nur das Wohl der Nordafrikaner im Kopf. ;-))))
    War ja von vornherein klar, warum eine lybische Revolution von externen Kräften (USA, EU) vom Zaune gebrochen wird und per NATO "Intervention" umgesetzt wird. Das die allerdings so schnell und so offen ihre wirtschaftlichen Schäfchen in's Trockene bringen, erstaunt aber selbst mich.

  • 29.08.2011, 19:01 UhrAnonymer Benutzer: CharlyW.

    Genau für diese Firmen musste Libyen "befreit" werden. Schön dieses so eindeutig bestätigt bekommen!

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